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Will ich das überhaupt?!
Findungstipps für Mediengestalter-Azubis

Du willst Mediengestalter für Printdesign oder Webdesign werden und bei Rehbrand anheuern? Cool, dass du diese Seite gefunden hast und dich näher zu dem Berufsbild informieren willst. Denn für uns und auch für dich ist es sehr wichtig, dass du weißt, worauf du dich einlässt – schließlich ist niemandem geholfen, wenn du nach einem halben Jahr feststellst, dass eine Kochlehre vielleicht doch besser gewesen wäre.

Kurzum: Wir helfen dir gern weiter, denn nichts ist schlimmer als wenn man zu spät feststellt, dass man sich für die falsche Ausbildung oder den falschen Ausbildungsbetrieb entschieden hat. Anbei findest du daher ein paar wichtige Informationen zu einer Ausbildung bei den brennenden Rehen:

Medien… was?
Das 1×1 der Ausbildung zum Mediengestalter

Ein Mediengestalter gestaltet – wie der Name schon sagt – Medien. Dabei kann es sich um Printmedien, also Drucksachen wie beispielsweise Visitenkarten, Briefbögen, Flyer, Plakate oder Schilder handeln, oder auch um digitale Medien, also zum Beispiel Webdesigns für Internetauftritte oder Software, Screendesigns für Apps oder weitere Medien, die für die Ansicht am Bildschirm ausgelegt sind, unter anderem Werbebanner, Newsletter oder Unternehmenspräsentationen.

Die Ausbildung erfolgt betrieblich bei uns und in der Berufsschule, wahlweise in München oder Regensburg. Im ersten Lehrjahr hast du zwei Berufsschultage pro Woche, danach nur noch einen. Und in den Ferien haben wir dich ganz für uns alleine – cool, oder?

Während der Ausbildung – jedoch vor der Zwischenprüfung – entscheidet man sich, ob man in den Fachbereich Print (d. h. Printdesign und Grafikdesign) oder den Fachbereich Digital (d. h. Webdesign und Programmierung) gehen möchte.

Printdesigner erstellen hauptsächlich Drucksachen, müssen aber je nach Betrieb auch digitale Medien gestalten. Webdesigner hingegen gestalten hauptsächlich digitale Medien und programmieren diese im Anschluss auch.

Wenn du dich für den digitalen Bereich »Webdesign & Frontend Development« entscheidest, lernst du in der betrieblichen Ausbildung sowie in der Berufsschule, wie man Websites und Apps konzipiert, aufbaut, designt und programmiert.

Kleiner Tipp für deine Findungsphase: In diesem Bereich gibt es die wenigstens Azubis, obwohl dieser Bereich definitiv die meiste Zukunft hat. Allerdings benötigst du hierfür ein gutes mathematisches und abstraktes Verständnis, denn die vielen Programmierzeilen, die man beim Coding schreiben muss, haben nicht viel mit dem zu tun, was man tatsächlich auf dem Bildschirm sieht. Du solltest also auch nicht sonderlich tippfaul sein und ein mathematisches Grundverständnis mitbringen…

Im Bereich »Print und Grafikdesign« hingegen lernst du, wie Drucksachen wie z. B. Flyer, Visitenkarten, Broschüren, Plakate, Verpackungen etc. gestaltet und für die Druckproduktion aufbereitet werden müssen. Darüber hinaus bringen wir dir auch das Designen und Gestalten von digitalen Medien bei – das sind unter anderem Unternehmenspräsentationen, Newsletter und Screendesigns (letztere natürlich ohne die programmiertechnische Umsetzung, denn das machen ja wiederum die Mediengestalter mit Schwerpunkt Webdesign).

Kleiner Tipp für deine Findungsphase: Was du brauchst, um ein guter Mediengestalter zu werden, ist eine kreative Ader, ein gutes Gefühl für Form und Farbe sowie für Typographie – also der Umgang mit dem visuellen Schriftbild.

Bei der Gestaltung für den Druck werden die Medien zunächst auf dem Papier gescribbelt oder am Bildschirm entworfen, anschließend ins Layout gesetzt und nach den jeweiligen Richtlinien des Kunden oder der Kampagne in Szene gesetzt. Dies geschieht bei uns am Apple Macintosh mit der Software der Adobe Cloud (InDesign, Illustrator und Photoshop). InDesign dient dazu, das Layout des Mediums umzusetzen, in Illustrator werden vektorbasierte Grafiken erstellt und in Photoshop werden pixelbasierte Grafiken erstellt bzw. Fotos retuschiert.

Parallel zum Layout bekommt man entweder vom Texter & Konzeptioner die Texte, die auf dem Medium erscheinen sollen, oder muss die Texte selbst entwerfen. Ist das Printmedium fertig gestaltet, wird ein Entwurf an den Kunden geschickt und danach gegebenenfalls Korrekturen vorgenommen.

Sobald das Medium freigegeben ist, wird es für den Druck aufbereitet, d. h. die Bilder werden in Photoshop nachbearbeitet und so aufbereitet, dass sie nach der Druckproduktion gestochen scharf sind und nicht verpixeln, die Farben werden entweder vierfarbig zusammengemischt oder bei hochwertigeren Produktionen in so genannten farbverbindlichen Sonderfarben (wie z. B. Pantone oder HKS-Farben) angelegt. Darüber hinaus wird das Papier bzw. der Karton und seine Grammatur geklärt sowie eventuell die Veredelungen, die im Druck vollzogen werden, in der Datei angelegt. So kann man beispielsweise einzelne Bereiche mit einem UV-Lack partiell lackieren, einzelne Elemente hoch- oder tiefprägen prägen etc.

Das Ergebnis ist am Ende eines jeden Projekts in der Regel eine PDF-Datei, die an die Druckerei übergeben wird, so dass schlussendlich die Druckproduktion erfolgen kann und der Kunde seine gedruckten Medien erhält

Bei der Gestaltung von digitalen Medien beginnt oftmals auch die Kreation auf einem Blatt Papier oder auch direkt am Bildschirm. Hier werden dann mit Photoshop die Websites oder Apps pixelgenau gestaltet und umgesetzt.

Bei Medien, die anschließend programmiert werden müssen, arbeitet man eng mit den Programmierern zusammen, denn es ist natürlich essenziell, dass sich das, was man gestaltet hat, auch problemlos umsetzen lässt. Unabhängig davon muss darauf geachet werden, dass beispielsweise bei einer Website auch die Usability – also die Benutzerfreundlichkeit – im Design beachtet wird. So werden die Layouts auf Basis von Studien und Benutzerführungen oder auch so genannten Heat Maps aufgebaut; das sind Wärmebild-Auswertungen am Bildschirm, die die Leserichtung der Benutzer auswerten. Aus diesem Grund ist übrigens das Logo auf einer Website meist links oben zu sehen, denn dort beginnt das Auge automatisch an zu lesen, bis es schließlich unten rechts angekommen ist.

Ist das Design finalisiert, gelangt es in der Regel nach der Kundenfreigabe zu den Programmierern, die das Design von einer Website z. B. in HTML5 und CSS3 umsetzen und programmieren. Ein Mediengestalter mit der Fachrichtung Digital muss dies ebenfalls können, während für einen Mediengestalter mit der Fachrichtung Print die Arbeit hiermit abgeschlossen ist – er muss jetzt nur noch darauf achten, dass das Design vom Programmierer auch genauso umgesetzt wird, wie es der Kunde freigegeben hat.

In manchen Betrieben muss man nur drei Jahre lang Leberkässemmeln für den Chef holen, das war’s. Das trifft bei uns nicht zu: Wenn du dich für eine Ausbildung in unserem Unternehmen entscheiden würdest, entscheidest du dich auch gleichzeitig für eine Agentur mit einem hohen Anspruch, der es wichtig ist, diesen Anspruch auch an ihre Auszubildenden weiterzugeben.

Da wir in unserer Agentur auf Branding (also die Erschaffung von Marken) und Markenkommunikation (also der visuelle und inhaltliche Auftritt nach außen) spezialisiert sind, lernst du bei uns unabhängig von dem Bereich, für den du dich entscheidest, außerdem, wie Marken und Logos kreiert werden, wie man professionelle Corporate Designs entwickelt und wie man auf dieser Basis mit fundiertem Marketing-Knowhow eine Markenkommunikation aufbaut, die perfekt zum Unternehmen, zum Produkt, zur Zielgruppe, der Preispolitik und der Markenbotschaft und dem Alleinstellungsmerkmal (kurz: USP) passt. Wenn du jetzt nur Bahnhof verstehst, macht das nichts – denn das lernst du ja bei uns. Wenn dich solche manchmal auch abstrakten Anforderungen eher abschrecken, solltest du es dir lieber noch einmal überlegen.

Kurzum: Egal ob Webdesigner oder Printdesigner – in beiden Fällen erwarten wir zusätzlich zu deiner kreativen Ader ein einwandfreies Deutsch in Wort und Schrift mit perfekter Orthographie, denn ohne diese Grundlage lässt sich keine fundierte und funktionierende Markenkommunikation entwickeln. Außerdem ist es von Vorteil, wenn du dich für die Bereiche »Werbung und Marketing« interessierst. Das kannst du ganz einfach testen: Wenn im Fernsehen die Werbung anfängt, schalte nicht weg, sondern sehe dir die Spots mal an. Wenn du auf der Straße an einem Plakat vorbeifährst, schau nicht weg, sondern sehe es dir genau an und überlege dir, ob du dir vorstellen könntest, warum das so gemacht wurde und ob vor allem du Spaß daran haben könntest, so etwas tagtäglich zu tun.

Mediengestaltung ist eine Dienstleistung, d. h. man arbeitet im Kundenauftrag. Daher sollte man als Mediengestalter auch gut mit Kunden umgehen können, den direkten Dialog mögen und ein Service-orientiertes Denken mitbringen.

Darüber hinaus ist natürlich die kreative Ader ein wichtiger Aspekt, denn alles beginnt am Anfang auf einem leeren Papier und der Computer hilft nur, die eigenen Ideen umzusetzen, so dass am Ende ein fertiges Medium entsteht.

Die Affinität zur Arbeit am Computer ist ebenfalls wichtig, denn als Mediengestalter verbringt man die meiste Zeit direkt vor dem Bildschirm.

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Unsere Findungstipps treffen voll auf dich zu und du hast richtig Bock auf Design und einen extrem hohen Anspruch an dich selbst? Dann bist du bei Rehbrand vielleicht genau richtig: Wachse gemeinsam mit uns, unseren Kunden und unseren Projekten über dich hinaus. Als Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber mit Anspruch und Expertise, Kreativität und stets guter Laune bieten wir dir die Chance, dich in unserem Revier im Zentrum der niederbayerischen Regierungshauptstadt Landshut beruflich zu verwirklichen.

So geht’s:
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Unsere Findungstipps treffen voll auf dich zu und du möchtest dich sofort bewerben? Cool! Aber hey, bitte beachte unsere Tipps für eine gute Bewerbung in der Werbebranche, wenn du dich bei den brennenden Rehen bewirbst. Denn jeden Tag erhalten wir zahlreiche Bewerbungen per Post und per E-Mail – und wir freuen uns sehr über das große Interesse der Bewerber. Doch leider sind wir nicht selten auch enttäuscht über die Form, Qualität und Inhalte der Bewerbungen. Unsere Tipps sollen dabei helfen, deine Bewerbungen zu optimieren.