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[Be-]werben in der Werbebranche: Mit Kreativität, Knowhow und Begeisterung am Beruf überzeugen

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Jeden Tag erhalten wir zahlreiche Bewerbungen per Post und per E-Mail für eine Anstellung als Web Frontend-Entwickler, Mediengestalter für Digital- und Printmedien sowie für einen Ausbildungsberuf im Bereich Mediengestaltung. Und ja, wir freuen uns sehr über das große Interesse der Bewerber, in unserer Agentur als Grafiker, Designer und Entwickler anheuern zu wollen. Doch leider sind wir nicht selten auch enttäuscht über die Form, Qualität und Inhalte der Bewerbungen. Dabei ist Bewerben doch gar nicht so schwer. Und »Bewerben« kommt von »Werbung«, also genau daher, worum es sich in unserer Berufszunft tagein tagaus dreht. Aus diesem Grund vermittelt jede Bewerbung bereits einen ersten Eindruck, welches Talent, Gespür und Engagement der Interessent gegebenenfalls mitbringt oder auch nicht. Wir verraten, wie‘s geht, und hoffen, damit nicht nur einen allgemeinen Mehrwert zu stiften, sondern auch in Zukunft hochwertigere Bewerbungen zu erhalten, die mit Klasse aus der Masse herausstechen…

»Bewerben« kommt von »Werbung«, also genau daher, worum es sich in unserer Berufszunft tagein tagaus dreht.

Kreative Berufe in der Werbebranche erleben seit Jahren einen Boom – dementsprechend hoch ist der Bewerber-Andrang. Viele Agenturen werden mit Bewerbungen überflutet, so dass es stets darum geht, diejenige Bewerbung herauszufiltern, die »am besten« zu der ausgeschriebenen Stelle und zum Unternehmen passt. Wer sich nicht nur mit Knowhow, sondern auch mit Kreativität und Begeisterung am Beruf bewirbt, wird mit Sicherheit optimaler aus der Masse herausstechen und eher zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen.

Warum? Ganz einfach: Unabhängig von mitgeschickten Arbeitsproben ist die Bewerbung – wie der Name schon sagt – eine Referenz dafür, mit welchem Anspruch und Engagement man schlussendlich auch Kundenprojekte realisieren und in Szene setzen würde.

Die folgenden 10 Tipps sollen dabei helfen, die eigene Bewerbung zu optimieren:


01

Wer als ausgebildeter Mediengestalter seinen Lebenslauf als Word-Dokument mit Comic Sans und Times New Roman per E-Mail verschickt, layoutet gegebenenfalls auch die Geschäftsausstattung von Kunden auf diesem Niveau. Muss natürlich nicht sein, die Frage stellt sich aber schon, denn bereits aus einem Bewerbungsanschreiben lässt sich der Anspruch an Design, Typographie, Layout und Satz analysieren. Viele Bewerber, die herausstechen wollen, machen daher aus ihrem Lebenslauf richtige Layout-Kunstwerke, um nicht nur Inhalte, sondern auch Gefühl für Form, Farbe und Typographie zum Ausdruck zu bringen.

02

Die üblichen Etikette sollten gewahrt werden. Eine Anrede mit den Worten »Hallo, anbei findet ihr meine Bewerbungsunterlagen« erzeugt durchaus das Bedenken, ob man denjenigen oder diejenige überhaupt auf seine Kunden und Lieferanten loslassen kann.

03

Im Internet sind zahlreiche Musterbewerbungstexte zu finden. Bitte verschone wenn möglich künftige Arbeitgeber damit und überzeuge vielmehr mit Persönlichkeit und Kreativität. Bringe zum Ausdruck, warum gerade du die Stelle haben möchtest, und zeige, dass du Begeisterung am Gestalten mitbringst.

04

Versende wenn möglich keine offenen Daten wie Microsoft Word oder Adobe Photoshop per E-Mail, denn du weißt nie, wie die Dateien an einem anderen Computer geöffnet aussehen. Vielleicht fehlen Schriften, vielleicht zerschießt es Sonderzeichen, vielleicht lassen sich die Dateien gar nicht öffnen – gehe dieses Risiko nicht ein und erzeuge im Idealfall PDFs. Das bedeutet nicht, dass von dir erwartet wird, dass du privat die Creative Suite verwendest, aber es gibt zahlreiche kostenlose Möglichkeiten, um PDFs zu schreiben. Am besten packst du die gesamte Bewerbung in ein oder zwei mehrseitige PDFs – z. B. getrennt in Anschreiben/Lebenslauf/Zeugnisse und Arbeitsproben.

05

Achte bei einer E-Mail-Bewerbung darauf, dass die Anhänge keine überdimensionierten Dateigrößen erreichen. Denn eine 100 MegaByte große Bewerbung kann auch schon mal das Postfach verstopfen. Wenn derart viele Referenzen vorhanden sind, dass ein E-Mail-Versand nicht mehr möglich ist, lässt sich dieses Problem mit der Zusendung einer CD oder DVD, eines USB-Sticks oder einem Download-Link lösen.

06

Wenn Arbeitsproben im Rahmen einer Festanstellung, eines Praktikums oder einer Ausbildung entstanden sind, ist eine konkrete Beschreibung der eigenen Projektbestandteile immer hilfreich. Hat man den Flyer konzipiert, das darin enthaltene Bild retuschiert, die Texte korrekturgelesen, die Druckdaten erstellt oder das Mittagessen für die Kollegen geholt? Wer sich mit fremden Federn schmückt, fliegt spätestens beim Probearbeiten auf.

07

Zeugnisse sind wichtig, aber nicht das Wichtigste an einer Bewerbung für einen kreativen Beruf. Wer in Religion und Sport einen Einser in der Schule hatte, darf sich freuen, aber entscheidender für eine Bewerbung im Bereich Design & Gestaltung sind Beispiele aus der Praxis, anhand derer man das Talent des Bewerbers besser kennen lernen kann. Schicke daher alle Arbeitsproben mit, von denen du überzeugt bist – am besten mit Angabe des Kreationsdatums, denn auch das Entwicklungspotenzial ist eine wichtige Information.

08

Auch Quereinsteiger bekommen eine Chance – warum auch nicht? Wenn Talent, Anspruch, Kreativität und Engagement vorhanden sind und mit einem gewissen Knowhow überzeugt wird, ist die Ausbildung Nebensache. Design ist kein 9-to-5-Job, sondern eine Lebenseinstellung, die häufig gerade von Quereinsteigern optimal gelebt wird. Von Ihnen auch? Dann zeige es in der Präsentation über dich selbst.

09

Dass es Grafiker mit jahrelanger Erfahrung bei der Bewerbung leichter haben, muss nicht sein. Auch Bewerber für einen Ausbildungsplatz können überzeugen, sollten aber zum Ausdruck bringen, warum sie ausgerechnet diesen Beruf erlernen möchten, ob sie in der Schule oder in Praktika bereits in dieses Berufsfeld hineinschnuppern konnten und inwieweit kreatives Talent vorhanden ist. Viele haben beispielsweise schon mit Gestaltungssoftware zu tun gehabt und sich im Internet ausführlich darüber informiert, welcher Berufsalltag als Mediengestalter auf einen zukommt. Bewerber, die sich diese Form der heutzutage möglichen Informationsaufnahme im Vorfeld zunutze machen, wissen eher, worauf sie sich einlassen und reduzieren das Risiko, nach ein oder zwei Ausbildungsjahren den Beruf zu wechseln.

10

Und zu guter Letzt:
Wenn möglich keine iPhone-vor-dem-Spiegel-Bewerbungsfotos.

Fazit: Aus der Masse herausstechen, sich etwas trauen. Du bewirbst dich nicht bei einer Bank, sondern bei einer jungen, dynamischen Design-Agentur. Überzeuge uns, dass du »Bock auf Design« hast. Erlaubt ist alles, das kreativ ist – solange du uns kein brennendes Reh vor die Tür stellst…

Worauf wartest du noch? Wir freuen uns auf dich:
ich-bewerbe-mich-mit-klasse@rehbrand.com