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REH-BLOG

Packaging Design, Teil 1: Warum sich professionelles Verpackungsdesign verkaufsfördernd auswirkt…

Rehbrand Rehsling

Um Produkte am Point of Sale oder im World Wide Web an den Mann respektive die Frau zu bringen, bedarf es mehr als eines guten Inhalts. Das Packaging Design ist ein essenzieller Bestandteil, um Produkte in Szene zu setzen und das definierte Markenversprechen bei der Zielgruppe zu assoziieren. Mit Hilfe von professionellem Packaging Design wird der Verkauf der Produkte verstärkt – aber wie funktioniert das?

Die neuronale Wirkung von Packaging in der Kommunikation

Eines ist klar: Mal abgesehen von warmem Leberkäs‘ und Schnittblumen müssen die meisten Produkte vorab verpackt werden, um im Verkauf zu landen. Der potenzielle Kunde lernt also als erstes die Optik und Haptik der Verpackung kennen, während er sich für ein Produkt interessiert. Machen Sie ruhig den Test und gehen Sie durch den Supermarkt: Fernab der Frischetheke werden Sie keiner einzigen frei balancierenden Olive oder Spaghetti, keinem einzigen Tropfen freischwimmendem Riesling und keinem Stückchen unverpackter Schokolade über den Weg laufen. Im Gegenteil – all das befindet sich in Gläsern, Schachteln & Co., und überall finden Sie Etiketten und Labels vor, die den Markennamen und das Markenversprechen visuell sowie inhaltlich auf die Zielgruppe abgestimmt kommunizieren und im Idealfall einen emotionalen oder rationalen Kaufimpuls wecken sollen. Selbst im Elektronikfachhandel, im Baumarkt oder im Schuhgeschäft, in dem zahlreiche Produkte für den Besucher ausgestellt sind, spielt die Verpackung des zu kaufenden Produkts eine wichtige Rolle: Sie entscheidet darüber, wie schnell der Kunde das Produkt findet und ob er sich dafür oder dagegen entscheidet.

Dabei spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle:

1. Hebt sich die Verpackung und somit das Produkt positiv von der Konkurrenz ab?

Im bunten Wirrwarr der analogen oder digitalen Regale soll natürlich im besten Fall das eigene Produkt am meisten herausstechen. Aber bitte im positiven Sinne! Dies ist nicht so einfach, wie es sich anhört, denn die Konkurrenz schläft in der Regel nicht.

2. Werden das Markenversprechen und die Preisstrategie eindeutig vermittelt?

Die Verpackung gibt dem Konsumenten auf den ersten Blick einen Eindruck über das Markenversprechen und die Preispolitik. Spiegelt die Verpackung exakt das wider, was das Produkt verspricht? Muss sie dem Produkt »schmeicheln« oder kann sie abhängig von der Produktqualität zurückhaltend in Erscheinung treten? Unterstützt die Verpackung visuell die gewünschte Preisstrategie? Das Verpackungsdesign von Discounter-Produkten sieht anders aus als das von Premium-Produkten, um die jeweils gewünschte Zielgruppe bereits im Vorfeld mit Hilfe von Eyecatchern aufmerksam zu machen.

3. Passt das Packaging Design visuell, haptisch und inhaltlich zum Produkt und zur Zielgruppe?

Nicht nur das Produkt, sondern auch die visuelle und inhaltliche Kommunikation müssen im Einklang mit der Zielgruppe sein. Hierbei kommen wir immer wieder auf die Gretchenfrage des Marketings zurück, die sich zu einhundert Prozent auf die demographischen, psychographischen und soziographischen Merkmale der Konsumenten bezieht. Nur wer seine markenspezifische und produktspezifische Zielgruppe in und auswendig kennt, ist in der Lage, Produkt, Markenversprechen und Kommunikation optimal auf diese abzustimmen.

4. Und last but not least: Ist das Packaging Design so funktional, dass es das Produkt und dessen Alleinstellungsmerkmale optimal widerspiegelt, ihm nicht die Show stiehlt, sondern es in seinem Kundennutzen unterstützt, das Produkt sicher und unbeschadet in sich behütet und darüber hinaus auch noch wirtschaftlich sinnvoll produziert werden kann?

All das hängt ab vom Branding der zu verkaufenden Marke, dem Produktnamen, dem Label, den Farben, der Typographie und der Art und Weise der Verpackung sowie natürlich vom verkaufsfördernden Wording hinsichtlich der Kommunikation des Markenversprechens. Sind all diese Faktoren im Einklang, steht auch dem Verkauf nichts mehr im Wege. Gibt es jedoch ein schwaches Glied in der Kette – das kann sogar bis zum Markenlogo oder Markennamen zurückgehen – sollte ganz fundiert abgewogen werden, an welcher Stelle zugunsten der Marke und des Produktverkaufs Optimierungsmaßnahmen in Erwägung gezogen werden sollten.