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Initiative gegen Megafooter

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Rund um das Jahr 2010 entdeckten Webdesigner den Footer – also den unten abschließenden Bereich einer Website – als Gestaltungselement für sich. Während dieser vorher meist nur mit zweitrangigen Verlinkungen wie Impressum, Copyright-Hinweisen und gegebenenfalls der Adresse und Telefonnummer ausgestattet war, erfuhr der Footer auf einmal eine komplett erweiterte Daseinsberechtigung: Zunächst wurde er vollgepackt mit kompletten Sitemaps, in der Hoffnung, Google würde dies in den Suchmaschinenergebnissen positiv berücksichtigen und die User mit Hilfe dieses Mehrwerts glücklich gemacht werden.

MegafooterSchnell merkte man jedoch, dass der reine Link-Wahnsinn wiederum verstärkt auf Kosten der Optik ging, und somit wurde der Footer immer mehr zur Raupe Nimmersatt: Zur visuellen Auflockerung wurden Social Media-Verlinkungen sowie Twitter- und Facebook-Timelines zum Mitlesen implementiert, kurze Über-uns-Texte mit Minilogo platziert, aktuelle Blog-Einträge und Schlagwort-Wolken verlinkt und platzraubende Fotostreams von Flickr, Instagram & Co. sowie kleine Event-Kalender, GoogleMaps-Karten und Suchfunktionen integriert. Um das Nimmersatt-Disaster auf die Spitze zu treiben, fand man schnell auch kleine bis riesige Kontaktformulare im Footer auf jeder Seite.

Somit hatte der Footer-Irrwitz seinen Höhepunkt erreicht: Denn im selben Atemzug gerieten die Content-Bereiche aufgrund der immer größer werdenden Schreibfaulheit immer kürzer, so dass teilweise die Footer mehr Platz vereinnahmten als die eigentlichen Inhalte. Und schon war das One-Page-Design geboren – mit übermäßiger Bildsprache, wenig Zeilen Text, aber natürlich mit riesengroßen Footern – damit’s trotz der Inhaltsschwäche nach einer Menge Content aussieht.

Wir besinnen uns daher lieber auf unsere Wurzeln und liefern Inhalte als Mehrwert statt Endlos-Footer. Was natürlich nicht heißen soll, dass der Megafooter seine Daseinsberechtigung gänzlich verloren hat. Beim richtigen Kunden mit der passenden Zielgruppe und einem passenden Aufbau können hier in der Tat Mehrwerte geschaffen werden, vor allem im B2C-Bereich, wenn ein Online-Shop beispielsweise eine direkte Kontaktaufnahme via Chat anbieten möchte.

Im B2B-Bereich können wir problemlos darauf verzichten – niemand, der ernsthaft mit uns zusammenarbeiten möchte, füllt ein Footer-Kontaktformular aus, um darin das Agentur-Briefing für sein Projekt zu formulieren. Wir möchten uns daher bei allen Footer-Liebhabern entschuldigen, dass wir unseren Footer auf ein Minimum reduziert haben. Testen Sie anstatt dessen doch mal unsere dezente Sidebar, um mit uns in Kontakt zu bleiben.